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Beispielhafte Hilfsaktionen dürfen nicht abreißen – jeder Euro zählt

Nach Hochwasserkatastrophe weiterhin Unterstützung für die Betroffenen benötigt

Der heftige Dauerregen mit schweren Sturzfluten, Überschwemmungen und Hochwasser ab Anfang Juli hat dramatische Auswirkungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz. Insbesondere im Nordosten der Eifel wurden Ortschaften wie Eschweiler, Stolberg, Zweifall, Vicht und Ahrweiler, Erftstadt und Bad Münstereifel von der Flut verheerend getroffen. Die Zahl der deutschlandweiten Todesopfer ist auf mindestens 189 Menschen gestiegen. Die Betroffenen vor Ort sind auf unkomplizierte Hilfe dringend angewiesen. Pflegeunternehmen der Argentum-Gruppe haben weitere Spendenaktionen bereits geplant. Es geht um Nächstenliebe.

Spürbarer Zusammenhalt in Krisenzeiten bemerkenswert

Der tatkräftige Einsatz vor Ort kam neben den Hilfs- und Rettungsorganisationen wie der Feuerwehr, dem THW, Deutschen Roten Kreuz, der ADAC-Luftrettung und weiteren insbesondere von Privatpersonen. Zu spüren war ein außerordentlicher Zusammenhalt. Freiwillige Helfer und Helferinnen waren aus unterschiedlichsten Regionen angereist, um pragmatisch bis zur körperlichen und psychischen Erschöpfung mit anzupacken. Seitens der Politik wurde schnelle Soforthilfe versprochen; seit diesen Versprechungen sind Wochen nahezu ergebnislos vergangen.

Vor den weggespülten Trümmern der eigenen Existenz

Innerhalb weniger Stunden – teils Minuten – hat das Hochwasser Menschen in zahlreichen Ortschaften obdach- und besitzlos gemacht, Häuser, Straßenzüge und Brücken unterspült, weggespült, einstürzen lassen und wichtige Infrastrukturen zerstört. Die Sachschäden gehen in die Milliardenhöhe, etliche der Betroffenen werden wegen fragwürdiger Klauseln in den Versicherungsverträgen nicht entschädigt. Unabsehbar sind die psychischen Schäden der Betroffenen. Die enorme Wucht der Wassermassen hinterlässt traumatisierte Kinder und Menschen, die machtlos vor den weggespülten Trümmern ihrer Existenz stehen.

Pragmatische Hilfsaktion mit vor Ort benötigten Sachspenden

Schnelle Hilfe war und ist gefragt; Hilfe in Form von Geld- und Sachspenden, um die Betroffenen mit den lebensnotwendigsten Dingen zu versorgen. Auf Initiative von Patricia Graupner, Regionalleiterin NRW der Argentum-Gruppe, spendeten Einrichtungen der Argentum Pflege-Holding GmbH Babynahrung, Lebensmittel, Getränke und Pflege- sowie Hygieneprodukte. Übergeben wurden diese Artikel von Frau Graupner und Mitarbeitenden der Seniorenresidenz Kylltalblick in Jünkerath an ein Hilfs- und Koordinationszentrum in Eschweiler. An dieser Aktion beteiligt haben sich die Seniorenresidenzen Alexandersfeld in Oldenburg, am Moorweg in Delmenhorst, Nobilis in Troisdorf, AAP Troisdorf, Kylltalblick in Jünkerath sowie das Seniorenheim Haus Wellengrund in Stemwede-Levern.  Zudem können Flutopfern in der Wohnresidenz am  Merzpark in Merzenich kostenloser Wohnraum zur Verfügung gestellt werden.

Nächster Sachspendentransport bereits in Vorbereitung

Die Aufräumarbeiten befinden sich in vollem Gange und sind längst nicht abgeschlossen. Zeitnah geplant ist die nächste Hilfs- und Spendenaktion. Ein weiterer Transport mit Lebensmitteln, aber auch Reinigungsutensilien wie Putzzeug, Schrubbern und Abziehern, wird umgehend zu den Koordinationsstellen auf den Weg gebracht. Die Helfenden der Pflegeeinrichtungen verbinden ihre Hilfsaktionen mit dem dringenden Aufruf an alle, auf die Spendenkonten der Stadt Eschweiler oder der Bundesregierung zu spenden. Jeder Euro zählt.